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Gemeinsamer Aufruf der Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Diakonie in Bayern

Hilfe für die Opfer des Syrienkriegs

Ein Drittel der syrischen Bevölkerung ist inzwischen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Zahl der Hilfebedürftigen ist innerhalb eines Jahres von einer Million auf 6,8 Millionen angestiegen. Über zwei Millionen Flüchtlinge sind von der UN registriert. Wie viele Menschen in den Nachbarstaaten wirklich Schutz suchen, ist ungewiss. Der größte Teil lebt außerhalb der Camps, denn die Aufnahmelager in Jordanien, Libanon, Türkei und Irak sind überfüllt. Die örtlichen Behörden sind zum größten Teil überfordert. Im Libanon (mit 4,3 Mio. Einwohnern) suchten bisher 800.000 Flüchtlinge Zuflucht, in Jordanien und der Türkei jeweils eine halbe Million. Bei der nordirakischen Stadt Dohuk, in der ca. 250.000 Menschen leben, ist ein Flüchtlingslager mit über 100.000 Menschen entstanden. 78% der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern helfen im Rahmen direkter Kontakte und kooperieren mit Partnerorganisationen vor Ort. So unterstützt die Landeskirche lokale christliche Organisationen bei der Betreuung der Flüchtlinge. 70.000,-€ sind bisher als direkte Hilfe für syrische Flüchtlinge im Irak und in der Türkei geflossen. Auch die christlichen Organisationen dieser Länder verpflichten sich, allen Menschen ohne Ansehen der Herkunft oder Religion humanitäre Hilfe zu leisten. Flüchtlingshilfe muss immer humanitäre Hilfe sein. Gleichzeitig möchte die Landeskirche aber auch die christlichen Organisationen in und um Syrien stärken und kooperiert mit ihnen.

100.000,- Euro hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern direkt an die Allianz Action by Churches Together (ACT Alliance) gegeben, der Hilfsorganisation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf. Diese Gelder fließen vor allem in die Hilfe für syrische Flüchtlinge in Jordanien. Bereits jetzt wird Geld für den Wiederaufbau der christlichen Kirchen und Einrichtungen in Syrien zurückgelegt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist in den am stärksten zerstörten Gebieten, wie z.B. in Homs, Damaskus, Aleppo, Dar’a oder in Al-Hassakah aktiv. Sie arbeitet in den Gebieten inner- und außerhalb der Flüchtlingslager. Schwerpunkt der Nothilfe ist die Versorgung von syrischen Flüchtlingsfamilien sowie Gastgeberfamilien und –gemeinden mit Unterkünften, Kleidung, Decken, Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und anderem Alltagsbedarf.

Zudem wird psychosoziale Beratung zur Bewältigung der Kriegstraumata und Unterstützung im Bereich der Aus- und Weiterbildung angeboten.

Darüber hinaus steigen die Preise für Mieten und Nahrungsmittel in den angrenzenden Regionen drastisch. Viele Familien haben ihre eigenen Reserven aufgebraucht und die aufnehmenden Gemeinden sehen sich nicht mehr in der Lage, die Flüchtlingsfamilien auf Zeit zu integrieren.

Derzeit hat die Diakonie 2,9 Millionen Euro an Projekthilfe zugesagt. Weitere Hilfen sind dringend nötig. Gemeinsam bitten wir Sie um weitere Spenden für die Flüchtlingshilfe.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 502, Evang. Darlehensgenossenschaft, BLZ 210 602 37 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de, Stichwort: "Nothilfe Syrien"

Michael Martin
Abteilung Ökumene und Kirchliches Leben
Landeskirchenamt

Birgit Löwe
Vorstandsmitglied
Diakonisches Werk Bayern

Spendenkonto
Diakonie Katastrophenhilfe
IBAN:

DE68 5206 0410 0000 5025 02
Evangelische Bank eG
BIC: GENODEF1EK1

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit der Onlinspende. Mit dem unten stehenden Link gelangen Sie mit einer gesicherten Verbindung zum Spendenformular der Bank für Sozialwirtschaft.

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  • Tel.: 0911 9354-265.